Nach Burning Man bin ich nun wieder in der Zivilisation angekommen und beuge mich sogleich dem Fluch des digitalen Zeitalters. Mails im Überfluss sowie Studivz-Einträge die kommentiert werden wollen. Ich muss mich erst durch die Bilderflut fühlen, um aussagekräftige Schnappschüsse aus der Wüste präsentieren zu können. Zwischenzeitlich habe ich einen Fernsehbeitrag über meinen alten Arbeitgeber gefunden, der anlässlich der Schließung des Resort gedreht wurde. Angucken unter: http://www.wfsb.com/video/17305327/index.html
Bis dahin,
seid gegrüßt.
Montag, 8. September 2008
Sonntag, 24. August 2008
Die Wueste


Ich gebe zu dass der letzte Eintrag recht unmotiviert klang aber nach wochenlanger Burning Man Vorbereitung bin ich doch ein wenig fertig. Es gab so viel zu organisieren und immer noch tun sich neue Problemfelder auf. Aber wenn mein Zelt erst einmal steht geht das Abenteuer los. Ich konnte letzte Woche im Yosemite-Nationalpark meine Kaeltetauglichkeit bei 7 Grad genauestens testen, der Schlafsack fungierte mehr als Decke denn als Isolation. Zumindest ist die Thermounterwaesche recht nuetzlich wenn sie schon kein Hingucker ist. Was gibt es sonst noch? Ach ja, Wasser wird in 5 oder 15 Gallonenkanister abgefuellt und stellt die Ueberlebensgundlage dar. Elektrolyte, Blistex mit Sonnenschutz, Chips fuer den Salzhalt und ein amerikanischr Regenschirm bieten Hilfe vor der Dehydrierung und Schutz vor der Sonne. Das Hauptproblem stellt wohl der mikrofeine Staub dar, der in alle Ritzen und Loecher kriecht. Daher gilt es alle wichtigen Sachen und Geraete in wiederverschliessbare Plastikbeutel zu packen, da hat Amerika die Nase vorn.
Nach erfolgreicher Rueckkehr werde ich berichten, was ich gebraucht haette und wie sich das Leben vor Ort abgespielt hat. Noch soviel. Das Hauptgelande ist 4 x 6 Kilometer gross und es werden ca. 40.000 Leute erwartet. Und nein, es ist kein Musikfestival wenn auch ein paar Bands vor Ort sein werden. Man darf gespannt sein.
Dusty Love,
Sebastian
Samstag, 23. August 2008
Burning Man

Hi Folks,
die letzten Wochen waren aufregend aber auch sehr anstrengend. Es galt Abschied von meiner Arbeitstelle zu nehmen und die Koffer für Kalifornien zu packen. Seit 2 Tagen husche ich nun durch San Francisco, stetig auf der Suche nach Essen und Burning Man Zubehör. Ja genau BURNING MAN. Seit Jahren habe ich damit ja nun schon so jeden genervt und nun geht es morgen endlich in die Wüste. Kurz ein paar Worte für alle, die von meinen Überzeugungsversuchen bisher verschont geblieben sind.Burning Man ist ein Kunstfestival inmitten der Wüste von Nevada. Temperaturen reichen von 10°C in der Nacht bis über 40°C am Tag. Dabei ist man extremen Naturbedingungen ausgesetzt die unglaubliche Mengen an Wasser und Überlebensstrategien erfordern. Sandstürme, Trockenheit und die extremer Höhe sind nur einige davon. Außer Toiletten gibt es nichts was bereitgestellt wird. Meine Shoppingliste gestaltet sich wie folgt:
- 50 Liter Wasser
- Schutzmaske für Sandstürme
- Elektrolyte für den Salzhaushalt
- Essen, welches sich 7 Tage lang hält
- Kühlbox
- Staubmaske
- Kostüme
- Zelt mit 25cm langen Heringen (Sandssturm)
- feuchte Tücher als Duschersatz
und tausend andere Sachen…
Soviel für heute, mehr dann wieder Anfang September.
Cheers,
Sebastian
die letzten Wochen waren aufregend aber auch sehr anstrengend. Es galt Abschied von meiner Arbeitstelle zu nehmen und die Koffer für Kalifornien zu packen. Seit 2 Tagen husche ich nun durch San Francisco, stetig auf der Suche nach Essen und Burning Man Zubehör. Ja genau BURNING MAN. Seit Jahren habe ich damit ja nun schon so jeden genervt und nun geht es morgen endlich in die Wüste. Kurz ein paar Worte für alle, die von meinen Überzeugungsversuchen bisher verschont geblieben sind.Burning Man ist ein Kunstfestival inmitten der Wüste von Nevada. Temperaturen reichen von 10°C in der Nacht bis über 40°C am Tag. Dabei ist man extremen Naturbedingungen ausgesetzt die unglaubliche Mengen an Wasser und Überlebensstrategien erfordern. Sandstürme, Trockenheit und die extremer Höhe sind nur einige davon. Außer Toiletten gibt es nichts was bereitgestellt wird. Meine Shoppingliste gestaltet sich wie folgt:
- 50 Liter Wasser
- Schutzmaske für Sandstürme
- Elektrolyte für den Salzhaushalt
- Essen, welches sich 7 Tage lang hält
- Kühlbox
- Staubmaske
- Kostüme
- Zelt mit 25cm langen Heringen (Sandssturm)
- feuchte Tücher als Duschersatz
und tausend andere Sachen…
Soviel für heute, mehr dann wieder Anfang September.
Cheers,
Sebastian
Samstag, 9. August 2008
Weisheit des Tages
Freitag, 8. August 2008
Borreliose
Ab heute ist es „amtlich“. Die Beschwerden der letzten Zeit rühren von einer kleinen heimtückischen Krankheit namens Borreliose mit ebenso vielen Symptomen wie Schreibweisen her. Hiesige Zecken sind stecknadelgroß groß sind und in dichter Brustbehaarung kaum zu finden. So muss der allabendliche Biergenuss nun strikt mit der Einnahme der Antibiotika abgeglichen werden. In diesem Punkt waren sich der behandelnde Arzt und der Apotheker einig. Somit kann ich einen weiteren Haken auf meiner überaus erfolgreichen Krankheitsliste machen, nicht, dass ich das hätte auslassen wollen.
Montag, 4. August 2008
Weisheit des Tages
Es ist verboten Alkohol in die USA zu schicken. Parfums auf alkoholischer Basis dürfen einen Wert von $5 nicht übersteigen. Ferner ist es nicht gestattet, alkoholische Getränke innerhalb der USA zu verschicken.
Samstag, 2. August 2008
Erläuterung
Man mag es kaum glauben aber der Blogbetrieb wird wieder aufgenommen. Nach vielen kleineren und auch größeren Rückschlägen bin ich aus der Teilzeitdepression erwacht und bereit zu neuen Beiträgen und Anekdoten aus dem Land der wirklich dicken Menschen. Meine Ethik verbietet es mir diese zu Anschauungszwecken abzulichten, ob meine 8,1 Megapixel-Kamera dazu ausreichen würde, ist eine andere Frage.
Aber was war passiert? Zu allererst hatte das Netzteil meines Computers seinen Geist aufgeben und mir wurde somit jede Möglichkeit der Onlineberichterstattung genommen. Nach zwei Wochen konnte ich bei Walmart das dringend benötigte Stück ergattern, um es wenig später dank des 45-tätigen Umtauschrechts gegen die billigere ebay-Variante einzutauschen. Wenig später löste sich eine Schraube aus meinem schätzungsweise 53 Jahre alten Rechner und der Bildschirm hing wörtlich gesprochen am seidenen Faden. Nachforschungen bei HP ergaben, dass Ersatzteile für Vorkriegsmodelle momentan nicht vorrätig seien und ich mich doch an die Außenstelle in Jugoslawien wenden sollte. Als ich versuchte klarzustellen, dass dieses Land so nicht mehr existiert, ereilte die Hotline selbiges Schicksal. Ein weiterer Reinfall. Als alter MacGyver-Fan musste es aber doch eine andere Lösung geben. Nach einigem Zögern entschied ich mich eine Schraube, die mir als die am wenigsten benötigte erschien, aus der Unterseite des Rechners zu lösen und an besagter Stelle zu platzieren. Mit viel Glück und einem Schweizer Messer konnte dieses Problem ad acta gelegt werden. Seitdem habe ich nur noch 16 Farben und es kommen Erinnerungen an die guten alten VGA-Tage auf.
Zu guter Letzt packte mich vor ca. 2 Wochen ein unschöner Magen-Darm-Virus und meine Laune ging wie das Essen in meinem Körper gewaltig in den Keller. Nach literweise Kamillentee und einer Neuentdeckung namens „Bedtime Stories“ (welche im praktischen Pyramidenbeutel gereicht wird) befinde ich mich langsam auf dem Weg der Besserung.

Es kann ja viel passieren, aber es gibt nicht viel, was hier problematischer wäre. Wo Coca Cola und halbrohe Burger das Essen dominieren ist magenschonende Kost ein Affront gegen die amerikanische Kultur.

In diesem Sinne,
der Autor
Aber was war passiert? Zu allererst hatte das Netzteil meines Computers seinen Geist aufgeben und mir wurde somit jede Möglichkeit der Onlineberichterstattung genommen. Nach zwei Wochen konnte ich bei Walmart das dringend benötigte Stück ergattern, um es wenig später dank des 45-tätigen Umtauschrechts gegen die billigere ebay-Variante einzutauschen. Wenig später löste sich eine Schraube aus meinem schätzungsweise 53 Jahre alten Rechner und der Bildschirm hing wörtlich gesprochen am seidenen Faden. Nachforschungen bei HP ergaben, dass Ersatzteile für Vorkriegsmodelle momentan nicht vorrätig seien und ich mich doch an die Außenstelle in Jugoslawien wenden sollte. Als ich versuchte klarzustellen, dass dieses Land so nicht mehr existiert, ereilte die Hotline selbiges Schicksal. Ein weiterer Reinfall. Als alter MacGyver-Fan musste es aber doch eine andere Lösung geben. Nach einigem Zögern entschied ich mich eine Schraube, die mir als die am wenigsten benötigte erschien, aus der Unterseite des Rechners zu lösen und an besagter Stelle zu platzieren. Mit viel Glück und einem Schweizer Messer konnte dieses Problem ad acta gelegt werden. Seitdem habe ich nur noch 16 Farben und es kommen Erinnerungen an die guten alten VGA-Tage auf.
Zu guter Letzt packte mich vor ca. 2 Wochen ein unschöner Magen-Darm-Virus und meine Laune ging wie das Essen in meinem Körper gewaltig in den Keller. Nach literweise Kamillentee und einer Neuentdeckung namens „Bedtime Stories“ (welche im praktischen Pyramidenbeutel gereicht wird) befinde ich mich langsam auf dem Weg der Besserung.
Es kann ja viel passieren, aber es gibt nicht viel, was hier problematischer wäre. Wo Coca Cola und halbrohe Burger das Essen dominieren ist magenschonende Kost ein Affront gegen die amerikanische Kultur.

In diesem Sinne,
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