



Da ich in die Staaten ohne ein konkretes Jobangebot eingereist bin, musste ich am zweiten New York-Tag in meine Agentur, um diese prekäre Angelegenheit aus der Welt zu schaffen. Nach der Sondierung verschiedener Angebote entschied ich mich für „Sunrise Resort“, ein Familiencamp im Herzen Connecticuts. Dort sollte ich die Position eines Lifeguards bekleiden. Einstellungskriterium war die Frage: „Kannst du schwimmen“? „Klar“ war meine Antwort, „allerdings ramme ich ohne Brille den Beckenrand.“ Da dass nicht ins Gewicht zu fallen schien, packte ich meine Habseligkeiten und reiste ich einen Tag später mit dem Zug (Amtrak ist kein Gerücht) nach Moodus, CT.
Dort angekommen wurde ich mit zwei anderen Studenten bekannt gemacht, Ramona aus Rumänien und Tanya aus Russland. Da es die ersten Tage noch keine Arbeit gab, konnte ich mich ein wenig mit den Gepflogenheiten der Anlage vertraut machen und mein Quartier beziehen. Sunrise Resort ist ein ist eine familiengeführte Urlaubsanlage, ähnlich den amerikanischen Summercamps. Es gibt einen großen Pool (Schwimmbecken), eine Kletterwand, Volleyball, Zaubershows, Tennis und vieles mehr. Vor allem aber gibt es Essen. Mich dünkt, dass die reichlichen Mahlzeiten den Hauptteil des Tages füllen. Essen ist immer und überall verfügbar. Zusätzlich zur Hauptessenshalle gibt es eine Cafeteria die der übernatürlich dicken Bevölkerung Softdrinks, Eis, Burger und Hot Dog serviert. Getränkeautomaten mit Eistee und Coca Cola befinden sich an nahezu jedem Knotenpunkt, vom Waschmaschinenraum bis hin zur Minigolfanlage.
Eine Straße führt von den Gästequartieren zum Essensraum, es wäre auch eine Zumutung die 300 Meter zu Fuß zurücklegen zu müssen. Einer groben Schätzung zu Folge befinden sich ca. 20 amerikanische Flaggen auf dem Gelände, es könnten aber auch 20 mehr sein.
Wer jetzt das Gefühl bekommen hat, dass es mir eventuell gut gehen könnte, irrt gewaltig. Ich laufe nämlich die 300 Meter und produziere so genügend Serotonin.
Gerüchten zu Folge war Sunrise war vielen Jahren das Nummer 1 Resort in Amerika. Wenn immer eine Reise zu verlosen war, fiel die Wahl auf Sunrise. Von den glorreichen Zeiten ist nicht mehr viel zu spüren, vieles ist vermodert und heruntergekommen. Das Bürotelefon gibt bei Regen den Geist auf, Geländer und Stufen sind wackelig und die Quartiere erinnern an DDR-Bungalows. Und sie riechen auch so. Aber hey, es gibt Essen.
Verabschieden möchte ich mich mit diesem herzerfrischenden Familienfoto der Familie Johnson, Eigentümer und Betreiber der Anlage. Bitteschön.
Dort angekommen wurde ich mit zwei anderen Studenten bekannt gemacht, Ramona aus Rumänien und Tanya aus Russland. Da es die ersten Tage noch keine Arbeit gab, konnte ich mich ein wenig mit den Gepflogenheiten der Anlage vertraut machen und mein Quartier beziehen. Sunrise Resort ist ein ist eine familiengeführte Urlaubsanlage, ähnlich den amerikanischen Summercamps. Es gibt einen großen Pool (Schwimmbecken), eine Kletterwand, Volleyball, Zaubershows, Tennis und vieles mehr. Vor allem aber gibt es Essen. Mich dünkt, dass die reichlichen Mahlzeiten den Hauptteil des Tages füllen. Essen ist immer und überall verfügbar. Zusätzlich zur Hauptessenshalle gibt es eine Cafeteria die der übernatürlich dicken Bevölkerung Softdrinks, Eis, Burger und Hot Dog serviert. Getränkeautomaten mit Eistee und Coca Cola befinden sich an nahezu jedem Knotenpunkt, vom Waschmaschinenraum bis hin zur Minigolfanlage.
Eine Straße führt von den Gästequartieren zum Essensraum, es wäre auch eine Zumutung die 300 Meter zu Fuß zurücklegen zu müssen. Einer groben Schätzung zu Folge befinden sich ca. 20 amerikanische Flaggen auf dem Gelände, es könnten aber auch 20 mehr sein.
Wer jetzt das Gefühl bekommen hat, dass es mir eventuell gut gehen könnte, irrt gewaltig. Ich laufe nämlich die 300 Meter und produziere so genügend Serotonin.
Gerüchten zu Folge war Sunrise war vielen Jahren das Nummer 1 Resort in Amerika. Wenn immer eine Reise zu verlosen war, fiel die Wahl auf Sunrise. Von den glorreichen Zeiten ist nicht mehr viel zu spüren, vieles ist vermodert und heruntergekommen. Das Bürotelefon gibt bei Regen den Geist auf, Geländer und Stufen sind wackelig und die Quartiere erinnern an DDR-Bungalows. Und sie riechen auch so. Aber hey, es gibt Essen.
Verabschieden möchte ich mich mit diesem herzerfrischenden Familienfoto der Familie Johnson, Eigentümer und Betreiber der Anlage. Bitteschön.

2 Kommentare:
ich finde ja die Namen der Vier schon geil: Larry, Laura, Jim und Bob - Amerikanischer kann's ja kaum sein, oder?
Was sind das eigentlich deine täglichen Aufgaben? Pool reinigen? Oder habe ich was überlesen???
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